09
JUL
2026

Aufwärmen beim Hund - warum es keine Spielerei ist
Ob beim Spaziergang, im Hundesport, auf der Jagd ober beim ausgelassenen Spiel mit anderen Hunden - viele Hunde starten direkt los. Sie wirken voller Energie und bereit für jede Aktivität. doch nur weil sie es können, bedeutet das nicht automatisch, dass es auch die beste Vorbereitung für ihren Körper ist.
Genau wie wir Menschen profitieren auch Hunde von einem kurzen Warm-up. Schon wenige Minuten können helfen, den Bewegungsapparat sanft auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten.

Warum ist ein Warm-up wichtig?
Bei Bewegung arbeiten Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke eng zusammen. Ein ruhiger Start kann dabei helfen, den Körper auf die kommende Aktivität einzustellen.
Gerade vor intensiver Belastung - zum Beispiel beim Hundesport, auf der Jagd oder beim ausgelassenen Toben mit anderen Hunden - kann ein kurzes Warm-up eine sinnvolle Ergänzung sein.
Auch ältere Hunde oder Tiere, die nach längerer Ruhephase wieder aktiv werden, profitieren häufig von einem bewussten Start in die Bewegung.

Es muss gar nicht kompliziert sein!
Ein Warm-up muss weder viel Zeit kosten noch aus vielen Übungen bestehen.
Eine einfache Möglichkeit sind langsame Richtungswechsel, zum Beispiel Slalom durch die Beine des Hundehalters.
Dabei bewegt sich der Hund kontrolliert nach links und rechts. Das fördert die Beweglichkeit und aktiviert verschiedene Muskelgruppen und die Wirbelsäule, ohne den Hund sofort stark zu belasten.
Wichtig: Die Übung muss nicht perfekt aussehen. Entscheidend ist, dass dein Hund die Bewegung ruhig und kontrolliert ausführt und Spaß daran hat.

Für welche Hunde eignet sich diese Übung?
Der Slalom eigent sich besonders als sanfter Einstig für:
- aktive Familienhunde
- Hunde vor dem Hundesport
- Jagdhunde vor dem Einsatz
- ältere Hunde (je nach Gesundheitszustand)
- Hunde, die nach einer Ruhephase wieder in Bewegung kommen
Bei bestehenden Erkrankungen oder Schmerzen sollte die Belastung immer individuell angepasst werden.
Mein Tipp
Starte lieber mit wenigen ruhigen Bewegungen als sofort mit voller Geschwindigkeit.
Schon zwei bis drei Minuten bewusste Vorbereitung können einen Unterschied machen - und schenken dir gleichzeitig einen kleinen Moment gemeinsamer Aufmerksamkeit mit deinem Hund.
Denn Bewegung beginnt nicht erst beim Rennen, sondern schon in der Vorbereitung.
Fazit
Kleine Übung - großer Unterschied.
Ein kurzes Warm-up lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren und kann helfen, den Bewegungsapparat auf die bevorstehnde Aktivität vorzubereiten.
Und das Schönste daran: Dein Hund wird sich nicht nur über die gemeinsame Bewegung freuen, sondern natürlich auch über ein liebevolles Lob am Ende.
Hinweis: Die vorgestellten Übungen ersetzen keine tierärztliche oder physiotherapeutische Untersuchung. Bei Schmerzen, Lahmheiten oder gesundheitlichen Auffälligkeiten sollte dein Hund tierärztlich oder physiotherapeutisch untersucht werden.
